| Die zunehmende Internationalisierung der Wirtschaft erfordert von den
Mitarbeitern auch immer häufiger internationale Sprachkenntnisse. Englisch-Kurse sind heute
in den meisten Weiterbildungsprogrammen der Unternehmen ein Grundbestandteil. Mitarbeiter
der jüngeren Generation bringen einen sprachlichen Grundstock heute bereits mit.
Festzustellen ist aber, dass viel von dem, was aus der Schule mitgebracht oder in Kursen
mühsam erarbeitet wird, schnell wieder vergessen ist. Auch hapert es mit der Anwendung, die
richtigen Begriffe im richtigen Kontext zu benutzen
Eigentlich ist der Gedanke, ein Unternehmensplanspiel als Sprachtrainer einzusetzen,
nicht unsere Idee gewesen. Eingesetzt wurde es, um Ausländern Begrifflichkeiten der
deutschen Sprache näher zu bringen. Es ist aber um so faszinierender, wenn man sich einmal
die Vorteile vor Augen führt, die eine solche Verwendung mit sich bringt: |
| Die dahinter liegende Methodik ist nicht neu und findet sich im Ansatz des
"ganzheitlichen Lernens" wieder. Diese Lerntheorie geht davon aus, dass nicht das Lernen
einzelner Fakten, Sachverhalte oder Vokabeln im Vordergrund steht, sondern die
Auseinandersetzung mit dem gesamten Umfeld. Im Planspiel lernt man die Begrifflichkeiten
nicht deshalb, weil man sie lernen muss, man lernt sie, weil sie für das Planspiel notwendig
sind, um es zu verstehen. Die Sprache ist das Mittel zur Kommunikation und ohne Kommunikation kein Fortschritt.
Flankiert wird diese Methode dadurch, dass nicht nur die Benutzeroberfläche in der
Landessprache gestaltet sind sondern auch die zugehörige Dokumentation und Online-Hilfe.
Und wenn Sie es wünschen, liefern wir Ihnen den (muttersprachlichen) Sprachtrainer gleich
mit.
Vielleicht erinnert sich der eine oder andere noch zurück, neun Jahre Schul-Englisch
reichten gerade mal aus, um einen halben Satz zusammen zu stammeln. Wer aber die Chance
genutzt hatte, ein paar Wochen in das betreffende Land zu fahren und keine andere
Möglichkeit der Kommunikation als die Landessprache selbst hatte, der hat in wenigen Wochen
mehr gelernt als in den neun Jahren der Schule. Auch stellt man fest, dass sehr viel von
dem, was man im Land selbst erfahren hat, auch lange Zeit danach noch zur Verfügung steht.
Diese Effizienz hat einen ganz einfachen Hintergrund. Man lernt nicht (im Sinne
klassischen Vokabelpaukens), man hört und sieht etwas im Zusammenhang, in ganzen Sätzen
oder Redewendungen, man wendet es an und wiederholt ständig das, was man aufgeschnappt und
behalten hat. Geht man noch weiter zurück, denken Sie an Ihre Kinder, sie haben erst gar
nicht die Chance Vokabeln zu lernen, sie lernen durch hören, sehen und ausprobieren. |